Beschreibung der Qualitätsklassen

Basierend auf den folgenden Kriterien werden die Ökoprovider in drei verschiedene Qualitätsklassen eingeteilt, denn "grün" ist nicht gleich "grün" sondern hängt von den tatsächlich umgesetzten Maßnahmen auf dem Weg hin zu einem "grünen Web" ab.

Allgemeingültige Kriterien zur Aufnahme:

(gültig für alle Qualitätsklassen)

  • Angaben zur Stromherkunft
  • Glaubwürdigkeit/Transparenz des Unternehmens bzw. der Organisation
  • Kundeninformation (über geliefertes Produkt)
  • Herkunftsnachweis des Stroms (z.B. durch Nennung des Stromanbieters)

 

Qualitätsklasse A:

Muss-Kriterien:

  • Spezialisierte (reine) Ökostromanbieter
  • Ökologische Mindeststandards für Anlagen
  • Zweitvermarktungsverbot
  • Unabhängigkeit der Ökostromanbieter von AKW

Kann-Kriterien (aufwertend):

  • Finanzielle Förderung von Erzeugungsanlagen (Förderbeitrag im Strompreis)
  • Eigenbau von Ökostromkraftwerken (Neuwertigkeit der Anlagen)
  • Nachhaltigkeit im Unternehmen
  • Umgang mit den Kunden und Professionalität des Anbieters (Datenschutz, Ausfälle)
  • Regionalität (Unterstützung der Region durch Investitionen)

 

Qualitätsklasse B:

  • Finanzielle Förderung von Erzeugungsanlagen (Förderbeitrag im Strompreis)
  • Ökologische Mindeststandards für Anlagen
  • Herkunftsnachweis (erzeugende Anlagen)
  • Ausschließlich erneuerbare Energiequellen (REG-Strom) oder Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) ohne fossile Brennstoffe
  • Aufkauf von Ökostrom
  • Konventionelle Stromanbieter mit Ökostrom-Tarif

 

Qualitätsklasse C:

  • Inhaber von Zertifikaten (z.B. RECS)
  • Keine Hintergrundinformationen zur Herkunft des Stroms