Deaktivierungsphase

Die Stilllegungsphase berücksichtigt Wirkungen, die auftreten, wenn eine Software außer Betrieb genommen wird. So wird ein Softwareprodukt, das außer Betrieb genommen wird, häufig durch ein anderes (ggf. neues) Softwareprodukt ersetzt. Dies macht es ggf. notwendig, die vorhandenen Daten in das proprietäre Datenformat des neuen Produktes oder in ein offenes Datenformat zu konvertieren oder die Altdaten auf anderen Wegen zugänglich zu machen. Damit sind möglicherweise hohen finanzielle Aufwendungen oder andere Nachteile verbunden, wenn die Altdaten nicht konvertiert werden können, z. B. weil die Altanwendung ein proprietäres Datenformat verwendet.

Außerdem ist in dieser Phase ebenfalls die für Backups der Altdaten benötigte Speicherkapazität relevant, insbesondere dann, wenn die Daten aus rechtlichen Gründen über einen langen Zeitraum vorgehalten werden müssen.