Nutzung

Da die Nutzung von Software in erster Linie von Ad-Hoc-Prozessen dominiert wird, ist es nur indirekt möglich die Nutzungsphase als Prozess aufzufassen und ein entsprechendes Vorgehensmodell zu erstellen. Insgesamt lässt sich die Softwarenutzung jedoch als kontinuierlicher Zyklus mit den folgenden Phasen beschreiben: Installation, Konfiguration, Updates, regelmäßige Nutzerschulungen. Im Bezug auf die Konfiguration einer Software sollten auch „Mikro-Konfigurationen“ wie bspw. die Installation eines Add-ons in einem Browser, Konfigurationen in Textverarbeitungsprogrammen, usw. berücksichtigt werden. Daneben führen Softwareschulungen der Nutzer dazu, dass der Anwender im Umgang mit der Software trainiert wird und sie dadurch effektiver nutzen kann. Im Regelfall bedeutet der resultierende Zeitgewinn eine Reduzierung des Ressourcen- und Energieverbrauchs.

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Prozessmodell für die Nutzungsphase eines Softwareproduktes

Die Nutzungsphase lässt sich zwischen der Selektionsphase und der Deaktivierungsphase einordnen. Das heißt, nachdem ein Softwareprodukt ausgewählt und in einer Weise, bei der die beschriebenen Aktivitäten zirkulär wiederholt wurden, genutzt wurde, wird die Nutzungsphase durch die Deaktivierung des Produktes abgeschlossen. In den meisten Fällen geht dies mit dem Start eines neuen Nutzungszyklus einer anderen Software einher.